Historische Bühnenszene aus Die 12 Geschworenen

1998

Gerichtsdrama

Die 12 Geschworenen

Über die Produktion

Ein Mordprozess steht kurz vor dem Urteilsspruch. Nach amerikanischem Recht ziehen sich die zwölf Geschworenen zur Beratung zurück – ihre Entscheidung muss einstimmig sein: schuldig oder nicht schuldig. Der Fall scheint klar. Doch nur elf stimmen für »schuldig«.

Die Geschworene Nr. 8 besteht auf einer Diskussion. Von der Unschuld des Angeklagten ist sie zwar nicht überzeugt – aber sie mag sie auch nicht ausschließen. Es beginnt ein stundenlanges Ringen um die Wahrheit, in dessen Verlauf immer mehr Geschworene ihren Schuldspruch revidieren. Bis auf einen …

Worin besteht das Besondere dieses Falles? Ohne dass sich alle zwölf einig sind, darf kein Richter einen Angeklagten auf den Stuhl schicken. Darin liegt die ethische Verpflichtung der Geschworenen – damals wie heute. Und wenn sich am Ende zwölf bis zur Weißglut verstrittene Menschen zu ihrem Grundrecht bekannt haben, zweifeln zu dürfen, dann ist jeder, der ihrem Gericht beigewohnt hat, mitverstrickt in das Labyrinth irdischer Gerechtigkeit.

Auf der Bühne

Hinter der Bühne

Regie und weitere bestätigte Credits.

Szenen & Proben

Kuratierte Auswahl aus dem vorhandenen Material.

Plakat, Programm & Presse

Historische Drucksachen und Dokumente zur Produktion.

Plakat

Programmheft

Presse

Zeitungsbericht 1998