
2004
FarceDirty Dishes
Über die Produktion
„Dirty Dishes", die rabenschwarze „social comedy" über das Schicksal illegal beschäftigter Ausländer in der Küche einer Pizzeria in einer deutschen Großstadt. Die jungen Emigranten, die zum Überleben illegale Arbeit annehmen mussten, sind der Willkür ihrer ausbeuterischen Geschäftsführung völlig ausgeliefert.
Es ist Silvester. Hochleistungshektik und Stress mit der Geschäftsleitung machen die Arbeit am Pizzaofen und als Bedienung im überfüllten Lokal zum endlos scheinenden Zwangsaufenthalt im Gruselkabinett. Doch die Küchencrew gönnt sich ab und zu die nötigen Love-, Peace- und Fun-Einlagen. Jede Menge „dreckats Gschirr" wird gespült, geworfen und bisweilen zerschlagen, der Teig genudelt, bis die Pizza zum Frisbee wird. Und fröhlich ruft der Chor der Pizzabäcker: Legal, illegal, scheißegal!
Auf der Bühne
Hinter der Bühne
Regie und weitere bestätigte Credits.
Was bleibt
Das erste Stück ohne die Regie von Brigitte. Es galt für Buuzi und Volker, die die selbige übernommen haben, große Herausforderungen zu meistern: ein bekanntes Stück, das sehr erfolgreich in Stuttgart gespielt wurde und daher viele kannten – die Schauspieler dort hauptsächlich mit Migrationshintergrund. Wie spielt man das als Schwabe, ohne lächerlich zu wirken?
Gerade einer der Hauptdarsteller, Bernd, der aus dem Osten kommen sollte, hatte erhebliche Dialektprobleme, die er schließlich wunderbar gemeistert hat.
Im Theaterhaus eine wahnsinnig schnelle Inszenierung mit Jonglage und vielen weiteren Einlagen. Gesucht wurde ein komplexes, bespielbares Bühnenbild. Und dennoch: vielleicht unser bestes, bestimmt aber eines unserer intensivsten Stücke.
Szenen & Proben
Kuratierte Auswahl aus dem vorhandenen Material.
Film ab
Plakat, Programm & Presse
Historische Drucksachen und Dokumente zur Produktion.