1984

Dunkelrote Rosen

Genre
Groschenroman-Parodie

Auf der Bühne

Was bleibt

Ein Versuch der Erinnerung durch den Nebel von 30 Jahren: Einige von uns hatten ja schon etwas Theaterluft schnuppern dürfen, zum Beispiel bei den Theaterstücken, die der damalige Pfarrer für die Martinsfeste in der Turnhalle in der Vaihinger Straße aufführen ließ. Bei mir kam dann noch die Theaterbegeisterung hinzu, die unser Lehrer am PGH vermittelt hatte.

Als klar war, dass aus der Feder des Pfarrers keine neuen Stücke mehr zu erwarten waren, trafen sich Uwe, Jochen, Volker und ich an einem Sonntagnachmittag und beschlossen, ein Theaterangebot im Rahmen des „Treffpunkt Waldheim" – heute „Treff am Turm" – anzubieten.

Nur: Ein Angebot reicht nicht, man brauchte auch einen Verantwortlichen. Bei einem weiteren Treffen im Waldheim bekam Manne das mit und schlug uns Brigitte vor – die habe das nämlich im CVJM auch schon einige Male gemacht. Kurz und gut, der Kontakt kam zustande, und so war Brigitte die Regisseurin der Ur-Truppe, unter anderem mit Ati, Christel (damals gern in Männerrollen), Bärbel, Elli, Simone, einer mir namentlich entfallenen Schönheit aus dem Schwesternkreis von Bethanien, Uwe, Volker, Jochen und mir, Buuzi (damals gern in Frauenrollen).

Einen Namen für das schöne Projekt hatten wir lange Zeit nicht, und zum CVJM kamen wir auch viel später. Unser erstes Stück war der dramaturgisch doch recht limitierte Einakter „Dunkelrote Rosen", den wir im Rahmen einer Art Leistungsschau des „Treffpunkt Waldheim" und sogar noch ein zweites Mal bei einem CVJM-Jahresfest aufführten. Der Rest ist Geschichte …